Teilen

14. Oktober 2021

Teilen – Abendmahl und Zeit – Fällt das Teilen leichter, wenn man viel hat? Sind es gerade die Armen, die sich gegenseitig helfen und miteinander teilen?
Große Fragen, die uns zum Nachdenken anregen.
Außer Frage steht jedoch: Wenn etwas richtig knapp ist, fällt teilen sicher besonders schwer. Wenn das Geld für das Nötigste nicht ausreicht, Lebensmittel fehlen und das eigene Leben in Gefahr ist.
Die Theologieprofessorin Luzia Sutter Rehmann liest die Bibel mit einem wachen Blick auf den Hunger. Er zieht sich auch wie ein roter Faden durch das Neue Testament. Dieser Gedanke hat mich beschäftigt.
Zur Zeit Jesu und des Neuen Testaments war der Hunger für die meisten Menschen ein Dauerzustand. Im ganzen Römischen Reich gab es eine enorme Armut. Auf dem Land und in den Städten gehörten schätzungsweise 96-99% der Bevölkerung der Unterschicht an. Eine Mittelschicht gab es nicht – dagegen hatte eine kleine, sehr reiche Elite alle Fäden in der Hand. Gerade einmal 10% der Bevölkerung einer durchschnittlichen Stadt des Römischen Reiches hatten genug zu essen.
Wir als wohlgenährte Menschen der Neuzeit in Europa haben den Hunger kaum im Blick. Hunger kommt in unserem Alltag nicht oder nur selten vor. Aber wenn wir biblische Texte verstehen wollen, müssen wir den Hunger und die existentielle Bedrohung der Menschen vor Augen haben. Auch, dass Armut von den Menschen nicht als von Gott gegeben, sondern als Unrecht erlebt wurde. Ein Unrecht, das ihren Kindern Gewalt antat, Menschen gewaltbereit machte, Gemeinschaft zerstörte und die Zukunft gefährdete.
Prof. Sutter Rehmann hat eine spannende Beobachtung gemacht: Bei vielen Übersetzungen der biblischen Texte ins Deutsche wurde der Hungeraspekt abgeschwächt – weil er bei den Übersetzerinnen und Übersetzern wohl keine Rolle spielte. Dies zeigt sich zum Beispiel beim Bericht von der Speisung der 5000 (Mk 6). In der deutschen Übersetzung wird von den Menschen gesagt: „Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen.“ (Mk 6,31) So übersetzt heißt das: Essen gab es, aber den Leuten fehlte einfach die Zeit. Das kennen wir alle – vor lauter Hektik kommt man nicht zum Essen. So wird aber ein neuzeitliches Problem in den biblischen Text hineingetragen.
Im Griechischen heißt der Satz genau genommen „Die Zeiten waren nicht gut, um zu essen.“ Oder einfacher: „Es gab zu der Zeit nichts zu essen.“
Die Menschen gingen also hin und her, waren orientierungslos, weil sie Hunger hatten. Die Oberen und Reichen dagegen speisten am königlichen Bankett, wo der Tod Johannes des Täufers beschlossen wurde (Mk 6,14ff). Was für ein Gegensatz, was für eine Ungerechtigkeit!
Bei vielen Worten Jesu muss man dieses Verlangen der Menschen nach Brot, Gerechtigkeit und Leben im Blick haben. Dass dies zusammengehört. Wenn in der Apostelgeschichte von den Problemen bei der Witwenversorgung oder bei den Mahlfeiern berichtet wird, hat das mit diesem Hunger zu tun. Der Hunger kann Menschen aggressiv machen – erst recht, wenn sie sich nicht gerecht behandelt fühlen.
„Das tut zu meinem Gedächtnis“, sagt Jesus beim Abendmahl zu seinen Jüngern – teilt Brot und Wein. Für uns ist das Abendmahl ein Sakrament, eine symbolische Handlung, mit der wir die Auferstehung Jesu Christi und die Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen feiern. Wir haben genug und manchmal denkt man vielleicht: Die Oblate klebt am Gaumen, das Brot ist trocken, der Wein mittelmäßig, der Traubensaft zu süß. Und gemeinsam aus einem Kelch trinken, das geht aus hygienischen Gründen ja überhaupt nicht mehr. Teilt Brot und Wein – und so entsteht Gemeinschaft.
Das ist eine andere Sichtweise. Denn Hunger und Gemeinschaft gehen schwer zusammen. Wenn man Brot hat, geht das besser. Das hat sich im Lateinischen „cum pane“ erhalten – ein „Kumpan“ ist einer, mit dem man das Brot teilt. Teilt Brot und Wein – das kann in neutestamentlicher Zeit ganz existentiell bedeuten: Teilt eure knappen Güter, damit alle satt werden – dann entsteht Gemeinschaft.
Unser knappes Gut: Zeit. Wie schwer ist es manchmal, einen gemeinsamen Termin zu finden. Alle an einen Tisch zu bringen. Keine Zeit. Dabei kann Gemeinschaft nur entstehen, wenn man Brot und auch Zeit miteinander teilt. Jesus hatte sich Zeit für seine Mitmenschen genommen. Er ist auf sie zugegangen. Hat sich von Menschen am Rande der Gesellschaft einladen lassen, ist an ihren Tisch gesessen und hat mit ihnen geredet.
Was für ein Geschenk, wenn jemand seine bzw. ihre Zeit schenkt. Nicht gleich wieder weg muss. Und was wären unsere Gemeinden, wenn sich Menschen nicht mit ihrer Zeit ehrenamtlich engagieren würden, zuhören, miteinander arbeiten, spielen, feiern, diskutieren, auf Freizeiten gehen, grillen, wandern, Gemeinschaft ermöglichen? Gemeinde lebt von geteilter Zeit, von geteiltem Brot und Wein, Solidarität und geteiltem Leben – weil Jesus Christus hier gegenwärtig ist.
Bernd Schönhaar

Foodsharing „rettet“ ungewollte und überproduzierte Lebensmittel

Carolin Rady aus Ostfildern wohnte während ihres Studiums in Karlsruhe im Studentenwohnheim HaDiKo, dem größten selbstverwalteten Wohnheim in Deutschland. Sie lernte dort Foodsharing kennen und betreibt es immer noch.
In Deutschland und ein paar anderen angrenzenden Ländern gibt es seit 2012 einen Verein, der sich dafür einsetzt, dass weniger Lebensmittel einfach weggeschmissen und somit vor der Vernichtung „gerettet“ werden.
Ich selbst bin vor ein paar Jahren dazu gekommen, als mich ein Mitbewohner im Wohnheim darauf aufmerksam gemacht hat. Zwar wusste ich schon früher, dass es so etwas wie „containern“ gibt, also nachts heimlich zu den Hintereingängen der Supermärkte gehen, um dort Lebensmittel aus den Müllcontainern zu fischen. Dass dies allerdings legal und mit Absprache von den Betrieben geht, wurde mir erst durch den Foodsharing e.V. klar.
Das Ganze läuft im Grunde so ab: Betriebe, wie z.B. Supermärkte oder Restaurants, werden vom Verein kontaktiert. Danach wird abgesprochen, wie oft pro Woche abgeholt wird. Danach sucht sich ein Mitglied einen Slot aus, der ihm/ihr passt. Zum Zeitpunkt der Abholung geht man zu den Verkäufern, spricht sie an und die Verkäufer holen schnell die Lebensmittel, die sie sonst wegschmeißen würden, aus dem Kühlhaus.
Danach müssen die Lebensmittel nur noch verteilt werden. Denn meist sind die Mengen zu groß, als das ein Haushalt sie problemlos wegbekommt. Also bringt man sie zu so genannten Verteilern, wo sich jeder, der möchte, dort etwas abholen kann. Bei uns war dies das HaDiKo Wohnheim. Mit ca. 1000 Bewohnern fand sich eigentlich immer jemand, der irgendwas davon verarbeiten konnte.
Viele der Lebensmittel, die wir bekommen, sind über dem MHD, aber noch ohne Probleme essbar. Ein Teil sind eingerissene Packungen oder Eier-Kartons, bei denen ein Ei kaputt ist.
Foodsharing hat gleich mehrere Vorteile Die Welt wird ein kleines bisschen besser dadurch, dass weniger Essen weggeworfen wird. Man lernt recht schnell Leute kennen, die ähnliche Einstellungen haben. Nicht zu unterschätzen ist auch die Geldeinsparung. Allerdings ist zu beachten, dass es etwas dauern kann, bis man den Anschluss gefunden hat und man sollte einplanen, dass ein größerer Teil Freizeit verschwindet.
Zum Schluss noch: Der Foodsharing e.V. ist kostenlos und jeder kann beitreten. Bei Interesse findet man alle Informationen auf www.foodsharing.de

In Ostfildern-Nellingen ist in der Otto-Schuster-Straße 40 ebenfalls ein Fair-Teiler geplant: Lebensmittel kann man immer teilen! Meist ist der Kühlschrank zu voll, um alles zu verwerten, und bei vielen Menschen landet das eine oder andere Lebensmittel dann leider doch im Müll, ohne dass es verwertet wurde.
Aber nicht nur in Privathaushalten wird falsch kalkuliert, auch bei Supermärkten, Bäckereien oder Restaurants. Die Organisation foodsharing versucht, dies zu verhindern! Viele ehrenamtliche Helfer retten Lebensmittel vor der Tonne bei Betrieben, um diese privat kostenlos weiter zu fairteilen! Manchmal werden so viele Lebensmittel gerettet, dass man diese nicht in seinem Umfeld fairteilen kann. Hierfür gibt es bei foodsharing in manchen Orten sogenannte „Fair-Teiler“ eine öffentlich zugängliche Abgabestelle für Lebensmittel. In den Fair-Teiler können foodsaver die Lebensmittel bringen und alle Menschen dürfen sich dort kostenlos bedienen
Friedrike Hahn

Trend „Sharing Economy“ – teilen online
Ein nicht mehr ganz neuer Trend des Teilens wird mit dem Begriff „sharing economy“ (Wirtschaft des Teilens) bezeichnet. Die Idee dahinter: Ressourcen schonen durch bessere Nutzung von Gütern, indem man sie teilt. Neu ist der Aspekt, dass für die Vermittlung der geteilten Güter nicht mehr bestehende Institutionen (Bücherei, Kleinanzeigen, Tauschbörsen, etc.) oder soziale Kontakte (Familie, Freunde) in Anspruch genommen werden, sondern zunehmend eigens dafür eingerichtete Online-Plattformen und Apps. Sie machen das Teilen zum Markt und verdienen häufig selbst daran. Deshalb sind Sharing-Angebote auch umstritten.
Plattformen wie „airbnb“ (Zimmer-Vermietung), „Uber“ (Taxidienst in Privatautos – in Deutschland nicht zugelassen), „blablacar“ (Mitfahrgelegenheit in Privatautos) stehen in der Kritik, weil ihre Angebote in Konkurrenz zu gewerblich regulierten Anbietern treten und deren Auflagen unterlaufen. Das betrifft beispielsweise die Versteuerung der Einkünfte oder die Einhaltung arbeitsrechtlicher Regelungen. Diese Verantwortung wälzen die Plattforminhaber an die Leistungsanbieter ab und zwingen diese damit in die Selbstständigkeit.
Trotzdem kann man online mittlerweile so ziemlich alles „sharen“ (englisch für teilen): Fahrräder, getragene Klamotten, Bohrmaschinen, Rasenmäher, Schulreferate, Essensreste, Tanzpartner, Kinderspielzeug, sogar die Oma oder den Hund. Manch einer sieht in dem bewussteren Einsatz von Ressourcen die Gesellschaft der Zukunft, andere eher ein Nischenphänomen.
Während bei vielen Nutzern dieser Form des Teilens ethische und Umweltaspekte im Vordergrund stehen, nutzen andere das Sharing, um Geld zu verdienen oder mit Menschen in Kontakt zu kommen. So unterschiedlich die Motivationen dafür sein mögen, wenn man einmal darüber nachdenkt, teilen wir sehr viel mit anderen, manches gegen Geld, manches gegen Gegenleistung, manches aus Freundschaft und einiges aus Idealismus. Teilen schafft Gemeinschaft.
Es kann aus einer Notwendigkeit ein Ereignis machen und Freundschaften festigen oder sogar entstehen lassen. Das macht in meinen Augen den Reiz des Teilens aus, neben der Ersparnis, von der man profitiert, wenn man sich nicht alles selbst anschaffen muss.
Ich habe einmal Resümee gezogen, was ich teile, online und analog: Ich bin gerne auf „ebay-Kleinanzeigen“ und in der Facebook-Gruppe „free your stuff Stuttgart“ (Gegenstände, die kostenlos abgegeben werden) unterwegs und habe dort schon den einen oder anderen Gegenstand inseriert und auch abgeholt. Ich war im Urlaub schon in Airbnb-Unterkünften und habe als Studentin Mitfahrgelegenheiten in Privat-PKWs auf verschiedenen Online-Plattformen genutzt. Auf freundschaftlicher Basis habe ich eine Reitbeteiligung für mein Pferd vergeben und tausche regelmäßig Klamotten mit Freundinnen in einem privaten Kleiderkreisel. Auch Werkzeug habe ich bislang nur unter Freunden und Verwandten ver- und geliehen. Für Bücher nutze ich neben dem Tausch mit Freunden und Familie die Apps „rebuy“ und „momox“ bzw. „medimops“. Ich kann mir vorstellen, in Zukunft kein eigenes Auto mehr zu unterhalten, sondern auf Carsharing zurückzugreifen. Foodsharing-Angebote habe ich persönlich bislang noch nicht genutzt, könnte mir auch das für die Zukunft vorstellen (vor allem Angebote wie das Café Immersatt in Stuttgart).
Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser fällt bestimmt auch etwas ein, das Sie teilen, sei es „klassisch“ wie die geliehene Bohrmaschine an den Nachbarn oder „modern“ wie Gassigehen über „dogsharing“. Wo teilen Sie im Alltag? Nutzen Sie Sharing-Angebote online?
Ich freue mich, wenn Sie mir Ihr persönliches Resümee schicken an: .
Lena Illek

Geld teilen – Oikokredit – Investitionen mit sozialer Wirkung
Geld teilen – OIKOKREDIT ist eine Möglichkeit, das Geld verantwortungsvoll und sinnvoll anzulegen. In dieser Zeit bringt ein Sparbuch keine Zinsen, im Gegenteil, bei manchem Geldinstitut kostet es.
Schon ein kleiner Betrag angelegt und auch wieder kurzfristig verfügbar bei OIKOkredit hilft Menschen, die auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind.
Aus dem Flyer von OIKOKREDIT:
Oikokredit ist eine internationale Genossenschaft, in die rund 52.000 Menschen und Organisationen investieren. (Anm. der Redaktion: So auch der CVJM Nellingen) Die Grundidee dahinter: Viele benachteiligte Menschen haben Ideen, wie sie ihr Leben verändern können, doch oft fehlt ihnen ein finanzieller Anschub. Oikokredit vergibt daher Darlehen an Mikrofinanzinstitutionen, Genossenschaften sowie mittlere und kleine Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Mit dem Geld ihrer Anlegerinnen und Anleger leistet Oikokredit so Hilfe zur Selbsthilfe.
Oikokredit wurde gegründet, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und einen ethischen Umgang mit Geld zu ermöglichen. Seit 1975 führt Oikokredit erfolgreich vor, dass sozial verantwortliche Investitionen auch wirtschaftlich funktionieren. Das Geld unserer Anlegerinnen und Anleger fließt nicht in spekulative und undurchschaubare Finanzprodukte, sondern dorthin, wo es dringend benötigt wird, in die Realwirtschaft benachteiligter Länder. www.oikokredit.de

Mantel teilen – Leben teilen
Martin von Tours ist am meisten bekannt durch seine Mantelteilung am Stadttour. Jedes Jahr spielen wir das nach bei den Martinsfeiern in Kindergärten und alle zwei Jahre in der Parksiedlung zwischen St Dominikus Kirche und Dietrich-Bonhoeffer-Kirche und im andren Jahr im Scharnhauser Park zwischen Stadthaus und der Parkspielerei.
Wir hoffen, dass die Corona Zwangspause jetzt vorbei ist!
Mantel teilen… Jesus sagt in der Bergpredigt: Wenn … lass ihm auch deinen Mantel. Martinus ist von Jesus inspiriert, seinen Mantel mit dem frierenden Bettler zu teilen. In der nächsten Nacht träumt Martinus davon, dass Jesus die Mantelhälfte in der Hand hält und zu ihm sagt: Du hast mit mir deinen Mantel geteilt. Der noch nicht getaufte Martinus entdeckt im Christsein und in der Kirche das Mehr für sein Leben. Aus dem „kleinen Mars“, dem kleinen Kriegsgott, wie ihn sein Vater nannte, wird Christ und Bischof, der ganz einfach bleibt, der einfach nur sein Leben und seinen Glauben mit anderen teilen möchte.
Martinus steht fürs Teilen, für Verständigung und Versöhnung in Europa. Er ist, wenn man so sagen darf, einer der großen Europäer.
In den Tagen Ende Juli, in denen ich diese Worte schreibe, erleben wir in Deutschland große Hilfsbereitschaft, großes Teilen mit den von der Flutkatastrophe so gebeutelten Mitmenschen. Vieles berührt uns da, z.B. der Pizzabäcker, der in die zerstörten Orte fährt und Pizza verteilt. Esst, was ihr könnt. Oder der Baggerfahrer, der unter Einsatz seines Lebens den verstopften Auslauf des Staudamms frei macht und so das Bersten des Staudammes verhindert.
Leben teilen – unter diesem Motto steht im nächsten Jahr in Stuttgart der Katholikentag vom 25.-29. Mai 2022- Dieses Motto entstand aus der Mantelteilung des Martinus. Denn: Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat den Heiligen Martin als ihren Patron. Wir alle – evangelische wie katholische Christen – sind herzlich zum Glaubensfest und den vielfältigen Foren ganz in der Nähe eingeladen. Nutzen wir die Chance, auch um Zeugnis für unsre gute Ökumene in Ostfildern zu geben! Wer katholikentags TeilnehmerInnen bei sich daheim als Gast aufnehmen kann, melde sich bitte beim katholischen Pfarramt in Ruit. Wenn wir einige Gäste beherbergen, können wir gern an einem Abend zu einer ökumenischen Begegnung und Gebet einladen.
Mantel teilen – so heißt eine Aktion zur Vorbereitung des Katholikentags. Jede Gruppe oder Gemeinde kann ein Stück roten Stoffs gestalten. Diese werden zum weltgrößten Martinusmantel zusammengenäht und beim Katholikentag ausgestellt. (www.drs.de/katholikentag/mantelteilen).
Mantel teilen – Leben teilen. Das tun wir jeden Tag in kleinen guten Taten. Unspektakulär, aber so wichtig. Es sind diese kleinen Puzzleteile, die das schöne Ganze des Miteinanders ergeben, auch bei uns in Ostfildern. Nur ein paar Beispiele: die Jugendlichen bei der Jubo (Jugendbühne), die für die Kinderbibeltage Engagierten, alle, die Begegnung in unseren Gemeinden ermöglichen z.B. beim Bazar, die, die helfen, dass Gottesdienste lebendig und lebensnah werden, die, die den Senioren zu einem frohen Nachmittag verhelfen, ErzieherInnen und Eltern in unsren KiTas… Mantel teilen – Leben teilen.
Nur so bekommt Leben Sinn!
Klaus Alender