Woher wir kommen

pastedgraphic-4-png_2„Unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: Im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen.“ Dietrich Bonhoeffer

Die Kirche einer in den 60er-Jahren entstandenen Siedlung stand und steht vor ganz eigenen Herausforderungen: denn sie war nicht Mittelpunkt eines gewachsenen Orts. Dass die Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in der Parksiedlung (Ostfildern) heute gleichwohl das Zentrum besetzt, ist ein Zeichen dafür, dass sie als treibende Kraft und integrierender Bestandteil an der Siedlungsgeschichte wesentlich am Werk war.

Viele Einrichtungen, die heute in der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde zuverlässig aufrecht erhalten werden – Gruppen, Kreise, Besuchsdienste, Eingliederungshilfe – sehen fast wie Selbstverständlichkeiten aus. Es handelt sich hier aber um Dienste und Leistungen, die nur möglich sind durch das unermüdliche Engagement der Hauptamtlichen und der Ehrenamtlichen. Handlungsfähig sind sie alle durch den Glauben an Jesus Christus geworden.

Die evangelische Kirchengemeinde ist in die guten, reifen Jahre gekommen, sie wächst mit dem Scharnhauser Park zu einer „Doppelgemeinde“ zusammen. Also ist es an der Zeit, zurückzublicken und vorauszuschauen, sich auf die Grundsätze unserer Gemeindearbeit zu besinnen – zu sagen, was wir glauben, wie wir uns sehen, was es bei uns gibt, was wir wollen und was man von uns erwarten kann.

„Wie ein dürrer Sand ist meine Seele, wenn ich zu dir beten möchte, nichts anderes fühlend als ihre eigene Unfruchtbarkeit. Mein Gott, verwandle Du diesen Boden in eine gute Erde, damit Dein Samen nicht umsonst in sie falle.“ Sophie Scholl, Tagebuch, 15.7.42